Die Cloud-Landschaft verändert sich rasant. Um für unsere Projekte immer die modernsten und sichersten Ansätze zu nutzen, scouten unsere Teams regelmässig aktuelle Tech-Trends. Am 11. Juni 2026 besuchten unsere beiden Plattform- und Software Engineers Jérôme Poffet und Antonio Musardo das Cloud Native Zürich – ein etabliertes Schweizer Treffen für die Open-Source- und Cloud-Native-Communities.
Fokus auf die Praxis: Unsere neuen ISO 27001 Kubernetes Cluster
Jérôme und Antonio nutzen die Konferenz vor allem, um Erfahrungen für ein aktuelles internes Projekt zu sammeln: Den Aufbau einer neuen Kubernetes-Umgebung bei der Glue, die von Grund auf nach den strengen Kriterien der ISO 27001-Zertifizierung für eine sichere Cloud-Infrastruktur in der Schweiz aufgebaut wird.
Besonders relevant war hierbei der Vortrag „The Swiss Army Knife stack for Multi-Cluster Kubernetes“ von Dario Tranchitella. Der Talk hat bestätigt, dass wir mit unserer technologischen Strategie und der Tool-Auswahl auf dem richtigen Weg sind. Gleichzeitig haben wir neue Werkzeuge kennengelernt, die künftig auch für unsere Kundenprojekte spannend sind, um das Management komplexer Multi-Cluster-Umgebungen effizient zu gestalten.
Kubernetes-Security im Härtetest: 1. Platz beim «Capture The Flag»
Neben den Vorträgen fand ein «Capture The Flag» (CTF) statt, ein technischer Cybersecurity-Wettbewerb, bei dem die Teams unter Zeitdruck reale Schwachstellen in präparierten Clustern aufspüren mussten.
Jérôme und Antonio stellten sich den insgesamt zwölf Challenges in verschiedenen Schwierigkeitsgraden, lösten die Aufgaben erfolgreich und belegten am Ende den ersten Platz. Für uns ist das eine schöne Bestätigung dafür, dass ein tieferes Verständnis für Kubernetes und Container-Security auch in der Praxis funktioniert.
Trend-Thema KI: Effizienzsprung in der Infrastruktur
Ein beliebtes Thema auf der Konferenz war die fortschreitende Integration von Künstlicher Intelligenz in Cloud-Umgebungen. Antonio beobachtete hier einen spannenden Trend: «Unternehmen fangen zunehmend an, KI direkt in ihre Infrastrukturen einzubauen. Damit lassen sich mittlerweile über einfache Prompts komplexe Architekturen aufbauen.»
Die Meinung der Community deckt sich mit unserer Einschätzung: KI wird spezialisierte Plattform-Teams nicht ersetzen. Sie wird jedoch die Art und Weise, wie wir moderne Kubernetes Lösungen aufbauen und verwalten, spürbar verändern, automatisieren und beschleunigen.
Blick in die Sterne: Rechenleistung im Weltall
Dass es auf der Konferenz nicht nur um klassische Cloud-Themen und Kubernetes ging, bewies ein faszinierender Abstecher ins Weltall. Thomas Zurbuchen, ehemaliger Forschungsdirektor der NASA, sprach in seinem Talk über die zunehmende Verlagerung von Rechenleistung direkt auf Satelliten wie das Roman Space Telescope, das noch in diesem Jahr starten soll. Die anschliessende Q&A-Runde mit den Weltraum-Experten Jody Dawson und Lee Feinberg zeigte eindrücklich, wie eng diese autonomen Systeme im All bereits mit der ETH Zürich und dem wachsenden Schweizer Space-Ökosystem vernetzt sind.
Am Ende zeigt der Blick auf solche Systeme: Eine durchdachte Infrastruktur ist das Fundament für jede Innovation – ob auf der Erde oder im All. Stehen Sie vor ähnlichen Herausforderungen oder möchten Sie sich unverbindlich zu sicheren Kubernetes-Architekturen austauschen? Nehmen Sie Kontakt mit unseren Experten auf – wir freuen uns auf interessante Gespräche.